Ingo Rasp zeigt im Valbella Inn Resort seine Fotografien

Ingo Rasp zeigt im Valbella Inn Resort seine Fotografien

In einem spannenden Vortrag erklärte der Fotograf und passionierte Bergsteiger Ingo Rasp im Valbella Inn Resort seine Ausstellung «Alpine Strukturen». Die Gäste waren begeistert von der harschen Schönheit seiner fotografisch festgehaltenen alpinen Landschaften.  

Vier grossformatige, beeindruckende Fotografien überraschten die Gäste im Raum «Stätzerhorn». Zusätzlich war ein weiteres an die Wand projiziert. Schwarz-Weiss-Bilder und Bilder in zarter Farbe, an welchen das Auge erst hängen bleibt und die erst bei der intensiveren Betrachtung ihre eigentümliche Kraft entfalten. Die Fotografien stammten aus der ersten Ausgabe des Kataloges «Alpine Strukturen» von Ingo Rasp. Er selbst erzählte an diesem Abend von seiner Faszination für Fels und Eis, von seiner fotografischen Arbeit und der Entstehung seiner Bilder.

Magische Fotografie

Da und dort hörte man im «Stätzerhorn» ein «fantastisch» oder ein «einzigartig». Die Gäste waren fasziniert von der Intensität und der Strahlkraft der Fotografien. Es sind Momentaufnahmen, die zeigen, wie Gletscher über Jahrtausende hinweg das Eis aus den Tälern geschoben haben, der Schnee die hinterlassenen Strukturen zugedeckt hat und das Licht die entstandenen Muster und die Topografie in Szene setzt: Grossartige Momente. Momente für Ingo Rasp, die für ihn genau die richtigen sind. «Man muss die Landschaft lesen lernen», erklärte er im Valbella Inn Resort. «Jeden Tag sieht sie anders aus. Die Schichtungen von Stein, die amorphen Strukturen aus der Eiszeit, die sich daraus ergebende Formenvielfalt, der Schnee, der die Akzente setzt. Dazu der Zeitfaktor, denn jede Minute kann sich ein Bild ändern und wird damit einmalig. Eine unglaubliche Magie.» Um diese Magie mit der Kamera einzufangen, ist der Fotograf regelmässig als Bergsteiger, mit dem Bike oder dem Helikopter in den alpinen Regionen des Kantons Graubünden unterwegs.

Die Mystik der Vergänglichkeit

Ist es nun allein die Suche nach Formen und Kompositionen? Das wäre wohl zu technisch für Ingo Rasp. Es ist vielmehr auch seine Faszination für die erdgeschichtliche Entstehung. Im Epilog seines Kataloges erklärt er: «Bewegt man sich in den Elementen, im alten Eis, auf polierten Steinen, dann erahnt man, was früher einmal war und wie das zustande kam. Aus der Vogelperspektive erkennt man die Zusammenhänge und die Relationen. Die Veränderung durch die Eiszeit, die verschiedenen Phasen auf der Erde: Das ist es, was mich fasziniert an den Strukturen, Formen und Linien.» Dies in die Relation gesetzt zum Mensch und zur Dauer eines Menschlebens sei es, die für ihn auch einen emotionalen Moment hätten, erklärte er seinen Gästen. «Genau diese endlosen Momente und Kompositionen der Vergänglichkeit einzufangen und zu dokumentieren, fasziniert mich zutiefst. Es ist die Ehrfurcht, die Demut vor den elementaren Prozessen der Erdentstehung», hielt er fest. Genau das dürfte es schliesslich sein, was den Betrachter seiner Fotografien zu berühren vermag: Das Bewusstwerden der Vergänglichkeit, auch der eigenen, und das Leuchten des Moments in der Ewigkeit.

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