Im Land von Märchen und Sagen

Im Land von Märchen und Sagen

Bergmännlein, Moosweiblein, Fänggen und Hexen bevölkerten einst die Täler in Graubünden. Im Valbella Inn Resort werden die alten Märchen und Geschichten zu neuem Leben erweckt.

Früher, zu alter Zeit sassen die Menschen in den Tälern abends am wärmenden Feuer. Die Hausarbeit war getan, das Vieh ruhte versorgt im Stall, Haus und Hof lagen still im Licht des Mondes, die Kinder kuschelten sich an die Mutter. «Erzähl uns eine Geschichte», baten sie. Mit sanfter Stimme beginnt die Mutter zu erzählen:

 «Es war einmal oben in den Bergen ein Mann, der war so arm, dass er oft kein Brot hatte, um seine Kinder satt zu machen. Sie hatten aber eine Geiss, die schenkte ihnen süsse Milch zur Morgen- und zur Abendsuppe. Am Morgen, ehe die Sonne aufging, zog der Hirtenbub durch das Dorf und rief alle Geissen zusammen. Er führte sie hinauf zur Alp, wo sie lustig umhersprangen und sich an würzigen Kräutern labten. Eines Abends kehrte der Geissbub vom Berge heim ohne das Geisslein. Zu den Kindern sagte er, er hätte gerufen und geflötet, die Geiss sei nicht gekommen. Gleich morgen wollte er sie eifrig suchen. Die Kinder gingen traurig heim, und an diesem Abend gab es nur trocken Brot. … »

Angi (002)

«Märchen sind uralte, gegenwärtige und in die Zukunft weisende Geschichten», soll einst Goethe gesagt haben. Man kann diesen Satz erweitern. Sie sind in der Erzähltradition auch Zugang zur Natur, zu Leben und Tod. Oft sind in ihrer Symbolik tiefe Lebensweisheiten versteckt. Seit jeher werden sie gepflegt, sind ein grosses Stück Kultur und gehören zur Weltliteratur. Gerade eine Alpenregion wie der Kanton Graubünden kennt unzählige Märchen und Sagen. Es wimmelt darin von Hexen, Fänggen, Moosweiblein und Wildmannli, die in Felsritzen, Höhlen und Tobeln hausen und Sennen, Hirten, Frauen oder Mädchen begegnen. Ganz besonders gerne wohnen sie an Orten, die mit der Landschaftsmythologie verbunden sind. Die guten Geister tauchen auf, um zu helfen und Beistand zu leisten. Mindestens solange, bis der Menschen sie vertreibt. Das Valbella Inn Resort holt die eindrücklichen, alten Bündner Märchen und Sagen wieder ans Licht, damit Gästekinder an ihre Eltern kuscheln und den lebendigen Geschichten von damals lauschen. Denn ihren schönsten Zauber entfalten Märchen und Sagen erst im Zusammensein.

Und das verlorene Geisslein?

«… Wenn abends die ersten Sterne blinken, Frau und Kinder schlafen, dann tritt der Vater vor die Tür, breitet ein weisses Tüchlein aus und stellt darauf eine Schale mit süssem Rahm. Ohne sich umzublicken geht er zurück ins Haus, wie er es damals dem hilfreichen Bergmännlein versprochen hatte.»

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